So wird jede Story spannend

Was gibt es Schlimmeres als eine langweilige Story? Langweilig wird es, wenn es keine Spannung gibt. Wir fragen uns dann die ganze Zeit, wann die Geschichte endlich losgeht und schalten irgendwann einfach ab. Wir hören nicht mehr zu. Zum Glück wissen wir heute, dass jeder spannende Geschichten erzählen kann. Denn gute Geschichten basieren auf einer Form aus 9 Elementen.

Diese 9 Elemente erzeugen Spannung, wenn du sie in der richtigen Reihenfolge einsetzt. Und das Beste: Das Publikum folgt dir. Vor allem, wenn es erfährt, was auf dem Spiel steht.

Stakes – der Einsatz

Jede Geschichte startet mit einem Charakter, einer Figur die etwas Bestimmtes erreichen will. Gibt es nichts, was die Figur, den Helden davon abhält sein Ziel zu erreichen, gibt es auch keinen Grund der Geschichte weiter zu folgen. Deshalb ist es wichtig Stakes einzubauen. Die Sektion Stakes beschreibt den Einsatz – sie beschreibt,  was auf dem Spiel steht. An dieser Stelle einer Story kommt die Handlung richtig in Fahrt, denn wenn auf eine positive Szene eine negative Szene folgt wird es spannend.

Was steht auf dem Spiel?

Das kann vieles sein: der Weltfrieden, Beziehungen zu anderen Menschen, die eigene Gesundheit oder Lebensqualität. Und: was hält die Hauptfigur davon ab die Welt zu retten, gesünder zu leben, die Ehe zu retten oder ein besseres Leben zu führen? Das kann zum Beispiel ein Bösewicht, ein Konkurrent, eine schlechte Angewohnheit oder ein Lebensumstand sein. Vielleicht kennst du den Moment, wenn der Film im Kino plötzlich eine Wende hat. Das glückliche Leben des Helden wird gestört und er hat Schwierigkeiten sein Ziel zu erreichen. Jetzt sitzt das Publikum wie gefesselt auf den Stühlen und folgt der Geschichte. Das Gute ist: Jeder kann sein Publikum fesseln. Überall.

Setzt du Storytelling im Marketing ein, um zum Beispiel ein Produkt zu verkaufen, ist dies der Moment dem Kunden zu sagen, wovor er bewahrt wird. Was ist sein aktuelles Problem und welchen Schmerz spürt er? Was kostet es ihn, dein Produkt noch nicht gekauft zu haben?

Sicher – über schmerzhafte Dinge im Marketing zu sprechen ist nicht einfach, denn übertreiben sollte man nicht und manipulieren gehört sich nicht. Trotzdem solltest du dich trauen, deinen Kunden zu sagen vor welchem Problem, welcher Frustration oder Misserfolg du ihn bewahren möchtest. Eventuell ist ja auch einiges für ihn dabei drin’: mehr Zeit und Geld, Erfolg im Job, ein gesünderes Leben oder eine glückliche  Beziehung. 

Autorin:

Maike Nickel | Consultant Storytelling

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