Organische oder bezahlte Beiträge

Organische oder bezahlte Beiträge: Was bringt mehr?

“Sollen wir organische Postings hochladen oder lieber bezahlte Beiträge? Was lohnt sich mehr?” Diese Fragen stellen sich viele Unternehmen. Und das zurecht, denn für beide Varianten gibt es gute Argumente… aber auch Nachteile. Was ist also besser?

Kundenbindung vertiefen mit organischen Beiträgen

Organische Posts sind Beiträge, die du ganz normal über deinen Social Media Unternehmensaccount hochlädst. Diese Beiträge sehen deine Follower auf ihrer Startseite und haben die Möglichkeit, mit deinem Unternehmen zu interagieren. Sei es durch Likes, Kommentare oder Teilen des Beitrags. 

Wenn du deine Kunden enger an dein Unternehmen binden willst, sind organische Beiträge das Richtige für dich. Du steigerst bei deiner Followerschaft die Präsenz und teilst dein Wissen. Kunden suchen nämlich nach einem Mentor, der ihnen hilft. Und mit regelmäßigen Posts kannst du deinen Kunden über Social Media schrittweise Tipps geben, dein Produkt präsentieren oder Fragen beantworten. So festigst du deinen Expertenstatus auf deinem Fachgebiet: 

Stell dir vor, dein Unternehmen verkauft Yoga-Artikel. Auf Instagram könntest du mit organischen Beiträgen deine Produkte vorstellen und Videos hochladen, die zeigen, wie Leute deine Yoga-Blöcke oder -Matten verwenden. In den Kommentaren kannst du Fragen deiner Follower beantworten und so Vertrauen und Nähe aufbauen. 

Der Nachteil von organischen Postings: Es kann lange dauern, bis du deine Unternehmensziele erreicht hast. Eine tiefe Kundenbindung entsteht nicht von heute auf morgen. Du kannst nicht erwarten, nach drei Uploads schon 1.000 neue Follower zu haben. Wenn du auf Social Media schnell deine Reichweite steigern willst, solltest du deine Beiträge sponsern.

Tipp: Nutze passende, ausgewählte Hashtags, um mit deinem Beitrag mehr Leute zu erreichen.

Organische oder bezahlte Beiträge

Gesponserte Beiträge für mehr Reichweite

Gesponserte Beiträge werden nicht auf deiner Unternehmensseite angezeigt, sondern einer im Vorfeld festgelegten Zielgruppe, die deinem Account noch nicht folgt. Das Ziel ist es, möglichst viele Leute anzusprechen und so Follower und schließlich auch Kunden zu gewinnen. Der große Vorteil ist hier, dass du genau die Zielgruppe auswählen kannst, die du erreichen möchtest. Das kann aber auch zum Nachteil für dich sein, denn die Auswahl der Zielgruppe erfordert Expertise. Gerade Social Media Neulinge laufen Gefahr, viel Geld für bezahlte Beiträge auszugeben, um dann Leute zu erreichen, die gar nicht zu ihrer Zielgruppe gehören. Das führt zu großen Streuverlusten und kostet dich am Ende mehr, als es einbringt.

Vorarbeit ist wichtig

Du solltest dir im Vorhinein Gedanken zu deiner Zielgruppe machen und wie du sie am besten ansprichst. Das gilt für gesponserte und organische Posts. Überlege dir genau, wer zu deiner Zielgruppe gehört, auf welcher Plattform sie unterwegs ist und wie du sie ansprechen willst. Viele Unternehmen haben mehrere Zielgruppen, die auf verschiedenen Plattformen aktiv sind. Passe dich dem an. Für eine junge Zielgruppe bespiele TikTok oder Instagram, für eine ältere Zielgruppe Facebook oder LinkedIn.  

Doch was lohnt sich für Unternehmen mehr? Organische oder bezahlte Posts? Das kommt ganz auf deine Ziele an. Willst du eine enge Kundenbindung aufbauen, erstelle organische Beiträge. Willst du mehr Reichweite, lade gesponserte Beiträge hoch. Meine Empfehlung: Die Mischung macht’s, denn beide Posting-Arten lohnen sich für Unternehmen.

Autorin:

Kira Reinecke | Consultant Storytelling

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